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Sonntag 05.09.2010 - 07:40

Herzlich willkommen auf der neuen Website des FLF-Tayyar.

Mit dieser Website möchten wir Ihnen einen umfassenden Überblick über die Situation im Libanon und über unsere politischen Aktivitäten geben. Der FLF (Freiheitlicher Libanesischer Freundeskreis) ist einer der Gründungsorgane der libanesischen Partei FPB (Freie Patriotische Bewegung, im Arabischen: Al-Tayyar al-Watani al-Hurr).
Der FLF–CNL, ist in Deutschland seit 1993 kulturell und pro-libanesisch politisch aktiv.

Ihr FLF-Tayyar Team

Pressespiegel

Nasrallah wehrt Tribunal ab
25.07.10 00:10

Nasrallah und Saad Hariri.

Laut dem Generalsekretär des Hizbullah, Sayyid Hassan Nasrallah, wird das internationale Libanon-Tribunal gegen Mitglieder der Partei wegen der Beteiligung an der Ermordung des ehemaligen libanesischen Ministerpräsidenten Rafik Hariri im Jahr 2005 Anklage erheben. Darüber sei er vom derzeitigen Regierungschef und Sohn Rafiks, Saad Hariri, im letzten Mai informiert worden, sagte Nasrallah. Hariri habe ihm versichert, die Angeklagten würden als unkontrollierte Elemente betrachtet und die Partei werde nicht beschuldigt. Hariri habe sich bereit erklärt, dies auch öffentlich zu sagen.

Beschuldigung zurückgewiesen

Nasrallah wies jede Anklage gegen ein Mitglied seiner Partei zurück. Das Uno-Tribunal werde dazu missbraucht, den Hizbullah zu diskreditieren, den Widerstand gegen Israel zu schwächen und Zwietracht unter den religiösen Gemeinschaften Libanons zu säen, sagte er. Um dies zu vereiteln, rief Nasrallah zur Einheit unter Libanesen und zu einem Schulterschluss mit Syrien auf.

Beschuldigung zurückgewiesen

Nasrallah wies jede Anklage gegen ein Mitglied seiner Partei zurück. Das Uno-Tribunal werde dazu missbraucht, den Hizbullah zu diskreditieren, den Widerstand gegen Israel zu schwächen und Zwietracht unter den religiösen Gemeinschaften Libanons zu säen, sagte er. Um dies zu vereiteln, rief Nasrallah zur Einheit unter Libanesen und zu einem Schulterschluss mit Syrien auf.

Der Hizbullah-Führer forderte seine Gegenspieler vom Bündnis des 14. März, zu dem neben Hariri die zwei christlichen Parteiführer Samir Geagea und Amin Gemayel gehören, zur Selbstkritik auf und lobte den Drusenführer Walid Jumblat dafür, diese vollzogen zu haben. Wegen der Anschuldigungen der Politiker des 14. März gegen Syrien, hinter dem Mord an Hariri zu stecken, seien syrische Gastarbeiter ermordet und Unschuldige in Untersuchungshaft gesteckt worden, während Syrien eine jahrelange politische Isolation habe erdauern müssen.

Die Anklagen gegen Syrien hätten sich als falsch erwiesen, sagte Nasrallah, und jene, die sie verbreitet hätten, könnten heute nicht einfach eine Verbesserung der Beziehungen mit Damaskus verfolgen, ohne die Fehler der Vergangenheit einzugestehen. Denn sonst sei zu befürchten, dass sie bei Gelegenheit die gleichen Fehler wiederholten, die in den Jahren nach dem Tod Rafik Hariris das Land an den Rand des Bürgerkriegs gebracht hätten.

 

Quelle.