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Sonntag 05.09.2010 - 07:23

Herzlich willkommen auf der neuen Website des FLF-Tayyar.

Mit dieser Website möchten wir Ihnen einen umfassenden Überblick über die Situation im Libanon und über unsere politischen Aktivitäten geben. Der FLF (Freiheitlicher Libanesischer Freundeskreis) ist einer der Gründungsorgane der libanesischen Partei FPB (Freie Patriotische Bewegung, im Arabischen: Al-Tayyar al-Watani al-Hurr).
Der FLF–CNL, ist in Deutschland seit 1993 kulturell und pro-libanesisch politisch aktiv.

Ihr FLF-Tayyar Team

Pressespiegel

Munier Raychouni: „Bin kein Ober-Techniker“
29.07.10 00:43

Altlüdersdorf – Mit Munier Raychouni hat Fußball-Oberligist SV Altlüdersdorf einen weitaus prominenteren Neuzugang an Land gezogen, als viele gedacht haben könnten.

Der 23-jährige DeutschLibanese, der bereits für den Torgelower SV Greif und BFC Preußen spielte, lief zudem auch in der ersten libanesischen Liga auf. Der Student des Freizeit und Sportmanagements kickte unter anderem für Al Nijmeh. Darüberhinaus stand Raychouni kurz vor dem Debüt in der Nationalmannschaft des Landes. Mit Sportredakteur Gunnar Reblin sprach er über den Wechsel von Club Italia zum SVA, seine ersten Eindrücke und den Traum, Nationalspieler zu werden.

Herr Raychouni, wie ist der erste Eindruck vom neuen Verein?

Raychouni: Ich bin wirklich sehr angetan, wurde toll aufgenommen. Es geht sehr familiär zu. Das gefällt mir. Das Training macht Spaß. Ich freue mich schon auf die Spiele in der Oberliga.

Wie kam es zum Wechsel?

Raychouni: Mein Ex-Verein strebte eine Fusion mit dem Berliner AK an. Drei Spieler, darunter auch ich, wollte Trainer Jörg Schwanke mitnehmen. Doch dann platzte die Fusion und ich habe mich nach einem neuen Verein umgesehen. Über einen Mitspieler kam der Kontakt zu Hans Oertwig (Trainer des SVA, Anm. d. R.) zustande. Ich habe dann mal zur Probe mittrainiert. Nach einem sehr herzlichen Gespräch habe ich mich für einen Wechsel nach Altlüdersdorf entschieden.

Was für ein Spielertyp sind Sie?

Raychouni: Ich bin eher ein Kämpfertyp, nicht so der Ober-Techniker. Ich habe viel an meiner Schnelligkeit gearbeitet, komme viel über die Athletik und bin zudem sehr ehrgeizig. Das ist meine Einschätzung. Alles weitere sollen andere bewerten.

Haben Sie eine Lieblingsposition?

Raychouni: Jeder Trainer hat seine eigenen Vorstellungen. Zuletzt habe ich im zentralen defensiven Mittelfeld gespielt. Ich fühle mich aber auch an der Linie als Außenverteidiger oder im Mittelfeld wohl.

Sie waren sogar mal Trainingsgast bei der libanesischen Nationalmannschaft. Gelingt Ihnen noch der große Durchbruch und laufen für den Libanon auf?

Raychouni: Mit 19 Jahren habe ich zwei Wochen mit der Nationalmannschaft trainiert. Dort habe ich auch überzeugt und eine Einladung zum Asiencup 2007 stand bevor. Dann brach im Land der Krieg aus, der Verband zog die Teilnahme zurück und keiner wusste, wie es weitergeht. Später habe ich dann für die U 21 ein paar Freundschaftsspiele absolviert. Priorität hatte für mich aber immer das Studium und der Fußball in Deutschland. Dennoch steht laut Aussagen des Managements der Nationalmannschaft die Tür jederzeit für mich offen. Dafür müsste man aber stets vor Ort sein, mittrainieren und viel Zeit investieren. Man soll ja nie nie sagen.

Eine abschließende Frage. Welche Ziele haben Sie mit dem SV Altlüdersdorf?

Raychouni: Vorrangig geht es um den Klassenerhalt. Das ist doch klar. Der ist absolut möglich. Wir haben eine individuell gut besetzte Mannschaft, die viel spielerisches Potenzial besitzt. Sie muss sich jedoch auch erst einmal in der Oberliga zurechtfinden. Es ist eine harte Liga, mit vielen Top-Teams. Grundlage für ein erfolgreiches Abschneiden wird sein, dass wir vor allem defensiv gut stehen.

Quelle.